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Stichworte zum Artikel:

  • Arteriosklerose
  • Herzkranzgefäße
  • Untersuchungsmethode
  • Elektrokardiogramm (EKG)
  • Echokardiographie
  • Szintigraphie
  • Angiographie
  • ultraschnelle Computertomographie (UTC)
  • Bluttests

Zusammenfassung: Über verschiedene Methoden zur Untersuchung der Herzkranzgefäße und deren Leistungsfähigkeit.


Arteriosklerose der Herzkranzgefäße - die richtige Untersuchungsmethode

der Artikel "Arteriosklerose der Herzkranzgefäße - die richtige Untersuchungsmethode" behandelt verschiedene Diagnostik-VerfahrenWer sogenannte Risikofaktoren für eine Erkrankung der Herzkranzgefäße, wie z.B. einen hohen Cholesterinwert, Bluthochdruck oder Diabetes mellitus oder Rauchen aufweist oder bereits unter Arteriosklerose der Herzkranzgefäße leidet, verlangt nach einer genauen Untersuchung mit zuverlässigen Ergebnissen. In einem frühen Stadium aber sind längst nicht alle Untersuchungsmethoden geeignet. Hier ein Überblick: Das Elektrokardiogramm (EKG) zeichnet die Herzströme auf. Die charakteristische Kurve verändert sich, wenn die Herzströme zum Beispiel auf Grund von Mangeldurchblutung insbesondere nach bereits abgelaufenen Herzinfarkten nicht mehr richtig weitergeleitet werden. Ein EKG im Ruhezustand zeigt oft keine Auffälligkeiten, aber auch das Belastungs-EKG ist nur beschränkt aussagekräftig: Es lassen sich lediglich Verengungen der Herzkranzgefäße über 70 Prozent nachweisen.

Bei der Echokardiographie, der Herzuntersuchung per Ultraschall, lässt sich gut die Funktion der Herzklappen und des Herzmuskels beobachten. Aber auch dieses Ergebnis kann trügen, denn ihre Beweglichkeit verändert sich erst im fortgeschrittenen Stadium der Arteriosklerose (wenn überhaupt).

Die Szintigraphie ist da zuverlässiger. Dabei wird eine schwach radioaktive Substanz in eine Vene gespritzt, die sich im ganzen Körper verteilt und sich vor allem im Herzmuskel ansammelt. Eine spezielle Kamera misst die Radioaktivität über dem Herzmuskel und stellt die Durchblutungsverhältnisse grafisch dar.

Die Angiographie, eine Röntgenuntersuchung, fällt in den Frühstadien der koronaren Herzerkrankung häufig unauffällig aus. Dabei wird dem Patienten ein Kontrastmittel in die Herzkranzgefäße gespritzt. Ein dünner Schlauch wird über die Leistenarterie bis zur Abzweigung der Herzkranzgefäße geschoben. Der Eingriff ist mit Risiken verbunden und geht zumeist mit einem mehrtägigem stationären Aufenthalt einher.

Sehr zuverlässig für die Früherkennung einer koronaren Herzkrankheit ist die ultraschnelle Computertomographie (UCT). Sie liefert dreidimensionale Bilder des Herzens und lässt eine Gefäßverengung schon im Frühstadium erkennen. Gefäßablagerungen lassen sich darüber hinaus gut unterscheiden. Zudem ist sie wenig belastend: Der Patient befindet sich lediglich für einige Minuten in einem ultraschnellen Computertomographen und bekommt vorher ein Kontrastmittel gespritzt.

Bluttests können nur Hinweise auf Arteriosklerose geben. So sprechen zum Beispiel erhöhte Fett-, Zucker- und Cholesterinwerte für ein größeres Arteriosklerose-Risiko. Über die tatsächlichen Ablagerungen in den Gefäßen können sie allerdings keine Aussagen machen.

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