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Stichworte zum Artikel:

  • Ballaststoffe
  • Ernährung
  • Nahrung
  • Darmfunktion
  • Darmträgheit
  • Verstopfung
  • Cholesterinspiegel
  • Arteriosklerose
  • Diabetiker
  • Blutzuckerspiegel
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Übergewicht

Zusammenfassung: Ballaststoffe verhindern Darmträgheit und Verstopfung und senken den Cholesterinspiegel.


Von wegen Ballast!

Der Artikel "Von wegen Ballast!" behandelt die positive Wirkung der Ballaststoffe in der Nahrung für Darmfunktion und CholesterinspiegelFrüher galten Ballaststoffe als wertlose Bestandteile der Nahrung. Der Körper konnte sie nicht vollständig verwerten und damit galten sie als überflüssig, als Ballast eben. Heute sind wir klüger und wissen, dass Ballaststoffe in der Ernährung eine große Rolle spielen.

Aber was genau sind Ballaststoffe eigentlich? Zunächst einmal der Oberbegriff für Verbindungen pflanzlichen Ursprungs. Das können zum Beispiel Stütz- oder Strukturelemente von Pflanzen sein wie z.B. Pektine oder Zellulosen; oder so genannte nicht stärkehaltige Reservekohlenhydrate wie z.B. Carrageen oder Agar-Agar.
Ballaststoffe wirken sich positiv auf die Darmfunktion aus und senken damit das Risiko von Zivilisationskrankheiten.

So verhindern Ballaststoffe Darmträgheit und Verstopfung, weil sie die Tätigkeit des Dickdarms anregen. Positive Auswirkung haben Ballaststoffe auf den Cholesterinspiegel. Vor allem lösliche Ballaststoffe, wie z.B. das Pektin im Apfel, senken indirekt den Cholesterinspiegel und beugen damit einer Arteriosklerose vor. Zudem sättigen Ballaststoffe anhaltend, ohne dick zu machen.
Diabetiker haben einen weiteren Vorteil: Der Blutzuckerspiegel steigt weniger stark an, denn Kohlenhydrate aus ballaststoffreichen Lebensmitteln werden langsamer abgebaut. Das beugt außerdem Stoffwechselerkrankungen und Übergewicht vor. Und weil Ballaststoffe obendrein Begleiter von Lebensmitteln sind, die reich an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen sind, hat man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Ballaststoffe sind also wahre Alleskönner. Belegt ist darüber hinaus, dass manche von ihnen sogar schädliche Substanzen wie zum Beispiel Schwermetalle binden können.
Also: Weg mit dem Toastbrot, her mit dem vollen Korn, dem Obst und Gemüse!


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