Klinik Gefäßdiagnostik

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Was ist Gefäßdiagnostik?

Die Notwendigkeit der Gefäßdiagnostik

Sucht man nach den häufigsten Todesursachen bei Menschen aus den westlichen Industrienationen , so stehen, für viele überraschend, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und der Gefäße ganz oben auf der Liste. Nikotin, falsche Ernährung mit weit überhöhter Fettaufnahme, ein Mangel an Bewegung können mitverantwortlich sein für Verkalkungen der Arterien. Hektik und Stress tragen das Ihre dazu bei.

Diese Arteriosklerose genannte Krankheit ist zumeist Hintergrund der Schlaganfälle oder Herzinfarkte. Interessanterweise findet man Symptome meist erst dann, wenn sich die Krankheit bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befindet und Organe schon Schädigungen aufweisen. Arteriosklerose geht also langsam vor sich und wird von den davon betroffenen Menschen zunächst gar nicht registriert. Aber nur eine Früherkennung und Diagnose der Arterienverkalkung eröffnet die Möglichkeit, diese zu stoppen und ihre drastischen Konsequenzen zu verhindern.

Hierbei ist der Einsatz moderner Verfahren der High-Tech-Diagnostik wie auch die Verwendung hochentwickelter Computertechnik unabdingbar. Um pathologische Entwicklungen der Blutgefäße rechtzeitig aufzuspüren, stehen beispielsweise ein für Gefäße optimierter Kernspintomograph oder ein ultraschneller Computertomograph zur Verfügung.

Untersuchungsmethoden: Computertomographie und Kernspintomographie

Untersuchungsmethoden: Computertomographie und Kernspintomographie

Die Basisinformationen zur Gefäßdiagnostik werden zunächst in einer Computertomographie oder in einer Kernspintomographie gewonnen. In Ihrem Gespräch mit Ärzten unserer Klinik werden Sie erfahren, was für Sie in Frage kommt, was nicht zuletzt auch von Ihrer individuellen Situation und ggf. Krankheitsgeschichte abhängig ist.

Spezielle medizintechnische Software (3-D-Volume-Rendering) ist dann in der Lage, das erhobene Datenmateral auf extrem leistungsfähigen Rechnern zu mehrfarbigen 3-D-Abbildungen der untersuchten Blutgefäße zu vernetzen.

Somit ist es den Ärzten der Diagnoseklinik München aufgrund der präzisen Lokalisierbarkeit und facettenreichen Darstellung möglich, Erkrankungen der Blutgefäße mit hoher Genauigkeit zu konstatieren.

Virtuelle Gefäßnavigation

Auch eine virtuelle Reise durch das Gefäßsystem ist möglich, wobei der Spezialist pathologische Veränderungen im Inneren der Adern zuverlässig erkennen kann. Die bei der Untersuchung gewonnenen Bilddaten werden durch eine hochmoderne Hard- und Software verarbeitet. Eine Methode, die etwa bei der Untersuchung der Halsschlagader (Carotis) und der Gefäße im Becken- und Beinbereich eine sehr schonende Vorgangsweise darstellt, verglichen mit klassischen Untersuchungstechniken.

Die virtuelle Gefäßnavigation wird zur Untersuchung der Gefäßinnenwand, zur Suche nach Kalkablagerungen und zur Beurteilung von Stenosen (Gefäßverengungen) herangezogen.


Erkennung der Koronaren Herzkrankheit

Gefäßdiagnostik zur Erkennung der Koronaren Herzkrankheit

Einen besonderen Stellenwert hat die moderne Gefäßdiagnostik für die Erkennung der sogenannten Koronaren Herzerkrankung (KHK). Eine beginnende KHK kann deutlich früher erkannt werden als mit einem Belastungs-EKG oder einer Echokardiographie. Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine Verkalkung der Herzkranzgefäße. Mit Hilfe der geeigneten Diagnostik kann oft auch das Auftreten erster Symptome, wie z.B. Angina pectoris, vermieden werden. Selbst winzigste Kalkablagerungen lassen sich z.B. mit einem ultraschnellen Spiral-Computertomographen (UCT) auffinden, der das Herz mit den seinen Gefäßen Schicht für Schicht aufzeichnet. Danach werden die gewonnenen Daten durch eine spezielle medizinische Software zu einem dreidimensionalen und damit analytisch wertvollen Bild der Herzkranzgefäße aufgebaut. Die für manche Patienten unangenehme Einführung eines Katheters in die Blutgefäße entfällt dadurch.

Untersuchung der Blutgefäße durch MR/CT-Arteriographie

Überblick: Untersuchung der Blutgefäße durch MR/CT-Arteriographie

Neben der Kalkmessung und Darstellung der Herzkranzgefäße gibt es noch eine Reihe anderer Bereiche, wo Magnetresonanztomographie (MR) bzw. Computertomographie (CT) für die Untersuchung der Blutgefäße von großem Vorteil sind:

intrakranielle MR/CT-Arteriographie -->Kopf
Carotis -->Halsschlagader
thorakale -->Brustraum
abdominelle -->Bauchraum
renale -->Nieren
iliacale -->Becken
Extremitäten -->Arme und Beine

Lesen Sie mehr auf unserer Website über unser Selbstverständnis hinsichtlich Gefäßdiagnostik und anderen Techniken der Diagnostik.