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Was ist Herzdiagnostik?
MRT in der Herzdiagnostik:
der Vorteil einer Untersuchung im Magnetresonanztomographen
Die Magnetresonanztomographie in der Herzdiagnostik besticht u.a. durch die bei ihr fehlende Strahlenbelastung. Gearbeitet wird mit elektromagnetischen Feldern, die nach aktuellem Forschungsstand keinen nachteiligen Einfluß auf das Körpergewebe ausüben. In vielerlei Hinsicht gilt die MRT als bestqualifizierte Untersuchungstechnik, als sogenannter Goldstandard.
Die MRT gewährleistet, dass sowohl Funktionen als auch Form des Herzens angemessen und vollständig beurteilt werden können. Herzdiagnostik mit MRT ermöglicht Aussagen über die Durchblutung des Herzmuskelgewebes und dessen Lebensfähigkeit. Tumore bzw. Embolien können ausgeschlossen oder nachgewiesen werden.
Herzdiagnostik: wann macht man eine Herzuntersuchung mit MRT?
Zur Erkennung - der Durchblutung des Herzmuskels
- einer Herzvergrößerung
- angeborener oder erworbener Herzfehler
- der Herz-Pumpleistung
- von Bewegungsstörungen (z.B. nach einem Infarkt)
Die Argumente für die ultraschnelle Computertomographie (UCT)
Wie auch im speziellen Abschnitt zur Gefäßdiagnostik erwähnt, liegt ein Haupteinsatzgebiet der ultraschnellen Computertomographie hinsichtlich der Herzuntersuchungen in der Darstellung der Herzkranzgefäße und in diesem Zusammenhang in dem ausgesprochen subtilen Nachweis von Gefäßverkalkungen.
Eine Arteriosklerose hat bereits dann ihren Anfang genommen, wenn eine Verkalkung der Herzkranzgefäße vorliegt. Dies gilt auch dann, wenn die Betroffenen noch beschwerdefrei sind und andere Untersuchungsverfahren keine Indizien für eine Herzerkrankung nachgewiesen haben. Verbunden mit dieser Sachlage ist das prinzipielle Herzinfarkt-Risiko für die Betroffenen (akuter Verschluss einzelner oder mehrerer Herzkranzgefäße). Dieses liegt nach einigen Studien bei Menschen mit Verkalkungen der Koronararterien um das Zwanzigfache höher.
Eine auf derartige Gefäßverkalkungen focussierte Untersuchung empfiehlt sich insbesondere für beschwerdefreie Patienten, sobald nach vorheriger ärztlicher Untersuchung wenigstens zwei die Entstehung von Arteriosklerose begünstigende Umstände vorliegen.
Neuerdings ist mittels UCT die direkte Darstellung der Herzkranzgefäße selbst möglich geworden. Dies funktioniert ähnlich einer klassischen Koronarangiographie, ermöglicht jedoch den Verzicht auf einen Herzkatheter. Hierbei kann auch die Durchgängigkeit von Bypässen und sogenannten Stents (in das Herzkranzgefäß eingebrachte kleine Metallprothesen) beurteilt werden.
Nur mit dieser Methode ist auch die Darstellung von nicht verkalkten Verengungen der Herzkranzgefäße möglich, die ihrerseits häufig Ursache eines akuten Herzinfarktes sind.
Die Möglichkeit, in vielen Fällen auf einen riskanten Eingriff mittels Katheter bei der Untersuchung des Herzens verzichten zu können, ist zweifellos ein enormer Schritt nach vorne. Die neuen Methoden ermöglichen, so kann resümmiert werden, eine generell für die Betroffenen schonendere, gleichzeitig aber auch exaktere und schnellere Herzdiagnostik.

Herzdiagnostik/Gefäßdiagnostik: wann macht man eine Herzuntersuchung mit UCT?
Zur Früherkennung bei Herzkranzgefäßverengung oder -verkalkung auch bei beschwerdefreien Patienten bei Vorliegen folgender Risikofaktoren:
- Angina pectoris
- Bluthochdruck
- Diabetes
- Erhöhter Cholesterinspiegel
- Rauchen
Zur Kontrolle - bei bekannter Erkrankung der Herzkranzgefäße
- bei dialysepflichtigen Patienten
- nach Herztransplantation
- von Bypässen
- der Durchgängigkeit von Stents (in das Herzkranzgefäß eingebrachte, kleine Metallprothesen)
Lesen Sie mehr auf unserer Website über unser Selbstverständnis hinsichtlich Herzdiagnostik/Gefäßdiagnostik und anderen Techniken der Diagnostik.
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