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Stichworte zum Artikel:

  • schadstoffbelastete Luft
  • Verengung der Blutgefäße
  • Herzinfarktrisiko
  • Lunge
  • Herzinfarkte
  • Luftverschmutzung

Zusammenfassung: Nordamerikanische Studie über Verengung von Blutgefäßen und Erhöhung des Herzinfarktrisikos durch Luftverschmutzung.


Herzinfarktrisiko durch Luftverschmutzung

Artikel über nordamerikanische Forschung zur Verengung von Blutgefäßen und erhähtem Herzinfarktrisiko durch LuftverschmutzungAmerikanische und kanadische Forscher haben es herausgefunden: Das Einatmen schadstoffbelasteter Luft führt zur Verengung der Blutgefäße, wodurch das Herzinfarktrisiko steigt. Robert Brook von der University of Michigan und sein Team führten eine Studie mit 25 gesunden Probanden durch, um die Wirkung von 2,5 Mikrometer großen Partikeln und Ozon auf die Blutgefäße zu erforschen. Die Probanden atmeten jeweils zwei Stunden gefilterte Luft und solche, die 150 Mikrogramm Partikel plus 120 ppb Ozon enthielt. Eine Ultraschall-Untersuchung gab Aufschluss über die Reaktion der Armschlagader: Die verschmutzte Luft hatte eine Verengung des Blutgefäßes um zwei bis vier Prozent zur Folge. Die gefilterte Luft blieb wirkungslos.
Die Erklärung: Feine Partikel können im Gegensatz zu groben bis in die winzigen Luftbläschen der Lunge vordringen.

Dort gehen sie in das Blut über oder beeinflussen den Kreislauf zumindest indirekt. Gesunde Menschen, so Brook im Medizin-Fachblatt „Circulation“, dürften mit der Verengung keine Probleme haben. Bei Personen mit drohender oder bestehender Herzerkrankung aber, könne es Komplikationen geben.
Dies ist sicherlich der Grund, warum Herzinfarkte an Tagen mit hoher Luftverschmutzung besonders häufig auftreten. In Deutschland übrigens wird Ozonalarm ausgelöst, wenn die über eine Stunde gemittelte Ozonkonzentrationen den Wert von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter überschreitet. (240 Mikrogramm entsprechen 120 ppb.)


Weitere Klinik-Informationen zur --> Vorbeugung gegen Herzinfarkt und die mögliche Minderung des Herzinfarktrisikos durch eine Vorsorgeuntersuchung in der Diagnoseklinik München.