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Diagnoseklinik Archiv -> Diagnoseverfahren -> Kernspintomographie Was ist Kernspintomographie?Mit der Kernspintomographie verfügen wir in der Diagnoseklinik über ein schmerzloses und zudem hochmodernes Verfahren, den menschlichen Körper für medizinische Analysen zu " durchschauen". Die Kernspintomographie ermöglicht gestochen scharfe Schnittbilder aus dem Inneren des menschlichen Körpers. Ausgezeichnet geeignet ist die Kernspintomographie für die Gefäßdiagnostik: Blutgefäße wie die Hirn- und Halsarterien, Nieren-, Becken- und Beinarterien können exzellent dargestellt werden. Ein weiteres bedeutendes Einsatzgebiet ist die Untersuchung von Bandscheiben und Wirbelsäule. Auch die außerordentlich komplexen Kniegelenke sind sehr geeignet für eine Untersuchung durch die Kernspintomographie. NEU: Kernspin - Spektroskopie der Prostata Einen bedeutsamen Beitrag zur präzisen Früherkennung des Prostatakrebses, mit dem eine für Patienten nicht besonders angenehme Punktion vermieden werden kann, liefert die Kernspintomographie ebenfalls. Sie vermag die Prostata so genau darzustellen, dass feinste Strukturdetails der Drüsenläppchen diagnostiziert werden können. In diesem Zusammenhang verdient die Magnetresonanz-Spektroskopie besondere Beachtung. Hatte die konventionelle MR-Tomographie bzw. Kernspintomographie bereits eine hohe Treffsicherheit bei der Einstufung des Grads der Bösartigkeit eines Prostatakarzinoms erzielt, so liefert die neue Technik eine in bedeutendem Maße höhere Genauigkeit bei der Einschätzung von gut- wie bösartigen Veränderungen der Prostata. Die MR-Spektroskopie erlaubt quantitative und semiquantitative Aussagen über die Konzentration sogenannter Metaboliten (d.h. von Substanzen, die für den Stoffwechsel unentbehrlich sind) in verdächtigen Gebieten der Prostata. So weist z.B. eine Konzentrationsverschiebung im Prostatagewebe zugunsten des Gallenwirkstoffs Cholin auf ein Prostatakarzinom hin. Derartige Verschiebungen können durch die MR-Spektroskopie quantifiziert, also größenmäßig bestimmt werden. Mit der MR-Spektroskopie steht, in Kombination mit der konventionellen Bild gebenden Magnetresonanz- bzw. Kernspintomographie ein
Die Technologie "Kernspintomographie" entwickelt sich also, wie wir kurz aufgezeigt haben, ständig weiter. Die Kernspin - Spektroskopie steht aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur in wenigen Einrichtungen - wie der Diagnoseklinik München - zur Verfügung. Kehren wir nun nach dieser aktuellen Spezialbetrachtung noch einmal zu generellen Aspekten der konventionellen Kernspintomographie zurück.
Die Bildinformationen der Kernspintomographie sind umfangreicher und weisen eine grössere analytische Aussagekraft auf, was den Aufwand dieser Technik allemal rechtfertigt. Die Kernspintomographie ist insbesondere für Untersuchungen des aus Gehirn und Rückenmark bestehenden Zentralen Nervensystems das gegenwärtig beste aller verfügbaren Bild gebenden Verfahren. Diese Methode kennt zudem nicht den für die klassische Röntgenaufnahme kennzeichnenden Einsatz ionisierender Strahlen, weshalb Aufnahmen - selbst bei Schwangeren ab dem 4. Monat - zu jedem neuen Zeitpunkt und in beliebiger Häufigkeit wiederholt werden können. "Die Kernspin-Tomographie ist für mich das ideale Bild gebende Verfahren" P. Franke, Radiologe Untersuchungstipps für Kernspintomographie-Patienten Der Zeitaufwand ist im Vergleich zu einer klassischen Röntgenuntersuchung etwas höher. Die im einzelnen notwendige Zeit hängt dabei vom Qualitätsziel und der untersuchten Körperregion ab. Für eine Aufnahme des gesamten Kopfes in Schnittbildern von jeweils sechs Millimetern genügen etwa fünf bis sechs Minuten, während die Aufnahme nur eines Kniegelenkes eine viertel Stunde und länger dauern kann, weil diese in den verschiedensten Ebenen gemacht wird. Wird die Zeit für die Aufnahmen mittels Kernspintomographie ausgedehnt, so erhalten wir aussagestärkere Bilder von höherer Qualität. Kernspintomographie = Magnetresonanztomographie Der Begriff Kernspin beschreibt die Eigenschaft des Atomkerns, sich wie ein Kreisel um seine eigene Achse zu drehen und dadurch zu einem winzig kleinen Magneten zu werden. Das gilt auch für die Atomkerne des Wasserstoffs, die reichlich im wasserreichen menschlichen Körper enthalten sind. Die Kernspintomographie - mittlerweile auch unter dem Begriff Magnetresonanz-Tomographie (MRT) bekannt - arbeitet, wie erwähnt, mit starken Magnetfeldern und kurzen Radioimpulsen.
Wie die Nadeln eines Kompass im Magnetfeld der Erde, so richten sich auch die Wasserstoffatome im Körper des Patienten in dieselbe Richtung aus. Dieser erwünschte physikalische Effekt wird ohne Nebenwirkungen gewonnen: das Magnetfeld ist für den Menschen völlig unschädlich. Es folgt ein gezielter Anstoß, bei dem Radiofrequenzspulen einen kurzen Impuls mit genau festgelegter Wellenlänge und Stärke in den Körper senden und die eben ausgerichteten Wasserstoffatome aus der Reihe "kippen" und sie "torkeln" und "schlingern" lassen. Diese kehren aber rasch in ihre Ausgangsposition zurück. Während dieser "Relaxationszeit" senden die Wasserstoffatome ihre "Resonanzsignale" aus, die von denselben Radiofrequenzspulen empfangen werden. Und genau diese Signale lassen sich für diagnostische Zwecke verwerten.
Aus diesen Daten lassen sich unter Einsatz eines Spezialcomputers die einzigartigen Kernspintomogramme errechnen. Es erscheinen dann auf dem Monitor die verschiedenen Gewebe in unterschiedlichen Helligkeitsstufen. Wasserreiche Gewebe werden sehr hell und
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