Klinik Diagnostik von Herz und Gefäßen

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Herz und Gefäß-Diagnostik

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Virtuelle Koronarangiografie
Myokardszintigrafie

Kostenloser Download der bebilderten Broschüre
(inkl. des unten stehenden Textauszugs)
(PDF 626 KB)

Die Myokardszintigrafie

Mit dieser Untersuchung können die Durchblutung des Herzmuskels und das Ausmaß von Narben nach Herzinfarkten untersucht werden. Um die Blutversorgung des Herzens in verschiedenen Aktionszuständen zu testen, werden üblicherweise zwei Messungen durchgeführt, eine in Ruhe und eine unter Belastung.

Zu diesem Zweck wird pro Messung eine geringe Menge einer radioaktiv markierten Substanz in eine Armvene eingespritzt. Diese hat die Eigenschaft, mit dem Blutstrom in den lebenden Herzmuskel zu gelangen und sich hier für etwa vier Stunden anzureichern. Nachdem sich die Substanz im Herzmuskel verteilt hat, werden Art und Ausmaß der Anreicherung mithilfe einer Gammakamera erfasst und farbig abgebildet. Bei ungenügend durchbluteten Arealen reichert sich weniger Substanz an. Außerdem reichert sich die Substanz nur im lebendem Herzmuskel an. Deshalb kann man abgestorbenes Herzmuskelgewebe (Infarkt, Narbe) gut von noch lebendem Gewebe unterscheiden.

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