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Stichworte zum Artikel:

  • Nieren
  • Nierenerkrankungen
  • Stoffwechsel
  • Funktion der Nieren

Zusammenfassung: Filterfunktionen der Nieren im Stoffwechsel-System werden durch Nierenerkrankungen erheblich eingeschränkt.


Körpereigene Filteranlagen

Der Artikel "Körpereigene Filteranlagen" erläutert Störungen der Stoffwechselfunktionen von Nieren durch NierenerkrankungenRund 1500 Liter Blut strömen täglich durch die Nieren. Sie befreien es von schädlichen Stoffwechselprodukten, die dann über den Urin ausgeschieden werden. Erkranken die Nieren, droht dem Körper eine Vergiftung. Die Nieren sind zwei bohnenförmige faustgroße Organe. Sie sorgen dafür, dass die durch Essen und Trinken aufgenommene Flüssigkeit den Körper auch wieder verlässt.

Dabei werden die durch den Stoffwechsel täglich entstehenden Schlackenstoffe, die harnpflichtigen Substanzen wie Harnstoff, Kreatinin, Kalium und Phosphat von den Nieren ausgesondert und mit dem Urin ausgeschieden. Notwendige Eiweiße und Mineralien dagegen werden an das Blut zurückgeführt. Der Trennungsprozess ist sehr kompliziert. Er findet in den Nephronen statt. Sie sind die kleinsten Einheiten der Niere und erreichen mit ihren Verästelungen (Kapillaren) eine Gesamtlänge von etwa 25 Kilometern.

Nierenerkrankungen schränken die Leistungsfähigkeit der Nierenfilterchen ein. Dadurch sammeln sich Stoffwechselprodukte und Wasser im Körper an, die zur Vergiftung führen, der "Urämie". Im frühen Stadium einer Nierenerkrankung fühlen sich die Betroffenen meist noch nicht krank. Die Symptome sind unspezifisch und treten auch bei anderen Krankheiten auf. Dazu gehören: Häufige Kopfschmerzen, Müdigkeit und Juckreiz am ganzen Körper. Schmerzen im Bereich der Nieren oder der Harnleiter und der Harnblase können bereits Hinweis auf eine Erkrankung geben. Auffällige Veränderungen des Urins sollten sofort medizinisch überprüft werden. Stellen die Nieren ihre Funktion ein, kann es zu Bluthochdruck, Atemnot, Herz- und Kreislaufbeschwerden, plötzlicher Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen kommen.


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