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Stichworte zum Artikel:

  • Raucherlunge
  • COPD
  • Erkrankung der Atemwege
  • chronische Bronchitis
  • Emphysem
  • Röntgenuntersuchung
  • Computertomographie
  • Lungenfunktionsprüfung
  • EKG
  • Blutwerte
  • Sputumkontrolle

Zusammenfassung: Erläuterung der umgangssprachlich als Raucherlunge bezeichneten Erkrankung der Atemwege und der für eine Untersuchung verwendeten Verfahren.


Raucherlunge – was ist das eigentlich?

Raucherlunge – was ist das eigentlich?Was gerne salopp als Raucherlunge bezeichnet wird, hat in der medizinischen Fachsprache einen Namen: COPD. Dahinter verbirgt sich eine länger bestehende Erkrankung der Atemwege, meistens eine Kombination von chronischer Bronchitis und Verengung der Bronchien. Als Folge davon sind die Lungenbläschen überbläht. Die Leistungsfähigkeit der Betroffenen nimmt stark ab, die Anfälligkeit für Infektionen steigt.

Und wie entsteht eine Raucherlunge? In der Schleimhaut sorgen die Flimmerzellen dafür, dass eingeatmete Schmutzteilchen zusammen mit Schleim nach oben befördert und ausgehustet werden können. Rauchen aber zerstört diese Flimmerzellen. Die Folge: Der Schleimrückstau begünstigt die Ansiedlung von Keimen und die Entstehung von Entzündungen (Bronchitis).

Immer wiederkehrende Entzündungen lassen die Bronchienwände dicker werden. Diese Verengung und die Verstopfung durch vermehrten Schleim führt zur Ausweitung der Lungenbläschen (Emphysem). Das Atmen wird für die Betroffenen schwerer. Der Gasaustausch zwischen Atemluft und Blut wird behindert, der Sauerstoff im Blut wird dadurch weniger. Kurzatmigkeit und ein starker Husten mit Auswurf sind die Folgen. Auch Lungenentzündungen häufen sich. Im Spätstadium verfärben sich die Lippen blau.

Um das Ausmaß der Raucherlunge beurteilen zu können, ist eine Röntgenuntersuchung empfehlenswert. Besser noch ist eine Computertomographie, die schont den Patienten und erlaubt dem Arzt eine exakte Diagnose. Lungenfunktionsprüfung, EKG, Labortest der Blutwerte und Sputumkontrolle (Analyse des Auswurfs) stehen ebenfalls auf dem Untersuchungsprogramm.
Gestoppt werden kann die Erkrankung jedoch nur, wenn der Patient mit dem Rauchen aufhört. Das lohnt sich zu jeder Zeit und bringt – man staune – die Lungenfunktion sogar wieder auf das „normale“ Niveau eines Nichtrauchers!


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