Klinik Computertomographie

Diagnoseklinik Archiv -> Medizin-Forschung -> Hautkrebs bei zu viel Sonne

Stichworte zum Artikel:

  • UV-Licht
  • Hautschäden
  • Hautkrebs
  • malignes Melanom
  • Hauttumoren
  • ABCD-Regel
  • Sonnenbrand
  • Sonnenbad

Zusammenfassung: Über Hautalterung und Hautkrebs als Folgen von hochdosierter UV-Strahlung.


Hautkrebs bei zu viel Sonne

Der Artikel "Hautkrebs bei zu viel Sonne" thematisiert Hautschäden, Hautalterung und maligne Melanome als Folge übermäßiger UV-StrahlungSonnen(bank)anbeter mögen es nicht gerne hören, aber in hohen Dosen kann UV-Licht Hautschäden verursachen. Unsere Haut ist sehr empfindlich und genau so nachtragend. Auf starke und häufige UV-Strahlung reagiert sie deshalb mit vorzeitiger Hautalterung und im schlimmsten Falle mit Hautkrebs.
Das maligne Melanom – der schwarze Hautkrebs – ist der gefährlichste aller Hauttumoren, weil es eine metastasierende Krebsart ist und sich aus Pigmentmalen entwickeln kann. Eben deshalb dauert es oft eine Weile, bis die Betroffenen es erkennen. Wird das maligne Melanom aber entdeckt, bevor es eine Tiefe von einem Millimeter erreicht, kann es operativ komplett entfernt werden und keinen Schaden mehr anrichten.
Wichtig ist daher eine regelmäßige Untersuchung beim Dermatologen, aber auch die Selbstuntersuchung spielt in der Früherkennung eine große Rolle.

Als Hilfe zur Unterscheidung von harmlosen Hautveränderungen gibt es die so genannte ABCD-Regel. „A“ für Asymmetrie, denn Melanome wachsen bevorzugt in eine Richtung und sind daher asymmetrisch. „B“ für Begrenzung. Diese ist nämlich unscharf, zackig und unregelmäßig. Melanome gehen übergangslos in die gesunde helle Haut über. „C“ für Color, der Färbung des Melanoms. Diese ist in sich uneinheitlich und reicht von Rötlich über Braun und Schwarz bis hin zu Grau. „D“ für Durchmesser – dieser nimmt langsam immer weiter zu.
Maligne Melanome können zwar über den ganzen Körper verteilt sein, finden sich aber gerne auf Rücken, Schultern oder Waden wieder. Wenn sie unter den Fingernägeln erscheinen, können sie einer Blutblase ähnlich sehen.

Vorsorge ist auch hier besser als Nachsorge: Vermeiden Sie daher übermäßige Sonnenbäder, vor allem im Sommer zwischen 11 und 14 Uhr. Kinder unter 16 Jahren sollten unbedingt vor Sonnenbränden geschützt werden. Denn diese erhöhen das Hautkrebsrisiko um ein Vielfaches. Auch wenn ein Sonnenbrand gut verheilt, kann ein bleibender Schaden entstanden sein. Jahre später kann er die Entstehung von Hautkrebs begünstigen. Cremen Sie sich deshalb vor jedem Sonnenbad mit einer Sonnenmilch hohen Lichtschutzfaktors gut ein. Vergessen Sie aber nicht, dass Sie das trotzdem nicht vor Hautkrebs schützt!


Weitere Klinik-Informationen zum Thema --> Hautkrebs und zur Vorsorge durch den Haut-Check in der Diagnoseklinik München.