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Stichworte zum Artikel:

  • fettlösliche und wasserlösliche Vitamine
  • Stoffwechsel
  • pflanzliche und tierische Lebensmittel
  • Vitaminbedarf und Mangelerscheinungen
  • Vitaminpräparate

Zusammenfassung: Über Vitamine, Vitaminquellen für eine ausreichende Vitaminversorgung, den Vitaminbedarf des Menschen und mögliche Mangelerscheinungen.


Ohne sie geht gar nichts: Vitamine

Der Artikel"Ohne sie geht gar nichts: Vitamine" behandelt Vitamine, Vitaminlieferanten, Bedarf und Mangelerscheinungen bei unzureichender Versorgung.Vitamine sind essentiell. Aber leider kann der menschliche Organismus Vitamine – mit Ausnahme von Vitamin D und Niacin – nicht (genügend) selbst produzieren. Deshalb freut er sich über jede Banane, jeden Apfel, jede Karotte, jede Tomate. Aber was bewirken Vitamine eigentlich? Vitamine werden vom Körper für bestimmte notwendige Funktionen benötigt. Sie sind weder Energieliefereranten noch Baumaterial. Aber sie werden gebraucht für die optimale Ausnutzung der Nahrung oder die Erhaltung und den ungestörten Ablauf des gesamten Stoffwechsels. Deshalb nennt man sie auch Schutz- oder Reglerstoffe.

Der Begriff Vitamin leitet sich übrigens aus dem Lateinischen ab, von „vita“ – Leben und „amin“ – Stickstoffverbindung. Allerdings geht die Bezeichnung auf eine Zeit zurück, in der über die chemische Struktur von Vitaminen noch wenig bekannt war. Diese sind sehr unterschiedlich, ebenso unterschiedlich wie ihre Funktionen.

Vitaminquellen sind zum einen pflanzliche Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Getreide, Kartoffeln und pflanzliche Fette. Zum anderen tierische Lebensmittel wie Fleisch, Milch, Fisch, tierische Fette und Innereien. In den Tierorganismus gelangen die Vitamine vor allem über pflanzliche Nahrung oder Mikroorganismen.

Vitamine lassen sich in zwei Gruppen einteilen: in fettlösliche und wasserlösliche. Zu den fettlöslichen Vitaminen zählen A, D, E und K; zu den wasserlöslichen alle Vitamine der B-Gruppe und Vitamin C. Fettlöslich bedeutet, dass die Vitamine ihre Wirksamkeit nur in Verbindung mit Fett voll entfalten. Das heißt: An den Möhrensalat zum Beispiel gehört immer etwas Öl! Ein Zuviel an fettlöslichen Vitaminen kann im Körper gespeichert werden, zu viele wasserlösliche Vitamine hingegen werden wieder ausgeschieden.
Der Vitaminbedarf des Organismus hängt von vielen Faktoren ab: vom Lebensalter, Geschlecht, Gewicht, von der Körpergröße, der körperliche Aktivität am Arbeitsplatz und in der Freizeit, von Stoffwechsellage, Krankheit, Schwangerschaft, Stillzeit u.v.m.
Mangelerscheinungen mit charakteristischen Krankheitszeichen sind hierzulande ganz selten. Ein gesunder, ausgewogen ernährter Körper benötigt deshalb auch keine synthetischen Vitaminpräparate. Wer allerdings müde ist oder antriebsarm, depressiv verstimmt oder Probleme mit Haut und Haar und Nägeln hat, der sollte einmal seinen Speiseplan überdenken.


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